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Waldprojekt 360°

HIER GEHTS ZUM FERTIGEN PROJEKT

Im Schuljahr 2017/18 ging die Klasse 4c der Außenstelle Starkheim wöchentlich für zwei Schulstunden in den angrenzenden Wald. Was zunächst eine reflexartige Nutzung der natürlichen Resourcen war, entwickelte sich im Laufe des Schuljahres zu einem kreativen, erholsamen und auch lernintensiven Bestandteil unseres Schulalltages. Nach und nach eroberten die Schüler den nahe gelegenen Wald und kultivierten Räume, welche sie ganz unterschiedliche nutzten: zum sozialen Austausch, Spielen, Basteln, Forschen, Experimentieren, Bauen und zur Wissenvermittlung. 

 

So erlebten wir den Wald im Jahreslauf mit all seinen Facetten. Die SchülerInnen waren dabei mit allen Sinnen gefordert: 

  • sich orientieren

  • sich im Wald sicher bewegen

  • sich schützen (passende bzw. schützende Kleidung, Mücken- bzw. Zeckenschutz, Wissen über Gefahren aufbauen und anwenden)

  • den Wald sehen, hören, fühlen, riechen und im Sommer auch schmecken

  • mit Gegenständen aus dem Wald hantieren (grob- und feinmotorisch)

  • Wissen mit Erfahrungen koppeln (die Brennnessel brennt wirklich, der Brombeerstrauch kratzt wirklich, Moos ist weich, Astgabeln sind gut zum Bauen, Zecken gibt es wirklich, u.v.m.)

  • Wissen über den Wald konkret erleben (Vogelnest entdecken, Bäume benennen können, Ameisen beobachten, wie sie tote Insekten wegtransportieren)

  • den Wald als Erholungsraum nutzen

  • Menschen, die im Wald arbeiten, kennenlernen (Förster)

  • den Wald schützen

 

 

Von Anfang an fotografierte der Lehrer per Handykamera die verschiedenen Aktivitäten der SchülerInnen, um zu dokumentieren, aber auch zu reflektieren. Verhaltensregeln im Wald lassen sich gewichtiger anhand von Bildern abgebrochener Zweige nachbesprechen und einfordern, als nur mit Worten über Verhaltensweisen, die zum Zeitpunkt des Gespräches bereits wieder vergessen sind. Begeistert waren die Schüler natürlich von den eigenen Leistungen, welche sie im Wald zeigten. Besonders hervorzuheben ist die große Kreativität, welche die Schüler im Wald entwickelten und sehr anschaulich auslebten. Gearbeitet wurde ausschließlich mit den Materialien, welche die Schüler im Wald vorfanden.

 

Nach ersten Versuchen, die Erfahrungen mittels der App Book Creator gesammelt zu dokumentieren und am Tag der offenen Türe zu präsentieren, entstand im Frühsommer 2018 die Idee, unsere kultivierten Räume im Wald mit 360° Fotos (kombiniert mit original Audiomaterial) virtuell so gut wie möglich abzubilden. Mit Hilfe einer VR Brille, einem Handy und der App Thinglink ist es so möglich, sich in unserem Wald umzuschauen und virtuell zu erleben. 

 

Dazu machten wir in einer Unterrichtseinheit die 360° Aufnahmen. Die App Thinglink erstellt Tags (Markierungen) in Bildern, welche zum einen virtuelle Touren (man gelangt von Foto zu Foto) ermöglichen, aber auch Links zu externen Dokumenten (z.B. PDFs auf Dropbox), Webseiten (Wikipedia, Youtube) verlinken sowie Texte, Bilder, Videos und Audiomaterial direkt darstellen und abspielen können. Nach der Erstellung der virtuellen Tour auf Thinglink, dokumentierten wir bei jedem Waldbesuch mehrere Ideen, die wir taggen wollten.

 

Je mehr Tags wir auf unseren Seiten (Thinglink ist ein online basierter Dienst) setzten, desto mehr Ideen sprudelten von den Schülern nach. So wurde unser gesamtes Wissen über den Wald (Bäume im Wald, Stockwerke des Waldes, etc.), das wir uns in den HSU- Stunden erarbeitet haben, in das Waldprojekt 360° gespiegelt. Ebenso waren die SchülerInnen darauf aus, ihre kreativen Leistungen zu dokumentieren. Doch bei der Betrachtung der Bilder mit der VR Brille fiel den SchülerInnen auf, dass die Tags mit Textbausteinen nicht gut zu lesen waren. Deshalb haben wir die Texte vertont und als Audiomaterial neben oder in die Tags gesetzt.  

 

Da die Voraussetzungen an unserer Schule noch nicht ein Arbeiten der Schüler an Tablets ermöglicht, wurde die technische Umsetzung teilweise im Plenum durchgeführt. Die Schüler haben beinahe alle Audioaufnahmen mithilfe eines USB-Mikrofons und dem Lehrer-Ipad (Ipad Pro) sowie der App Garageband aufgenommen. Hochgeladen wurden Bilder und Audio aufgrund zu geringer Internetbandbreite nach dem Unterricht. 

Einen besonderen Dank möchte ich Mark K. aus M. aussprechen, der uns nicht nur mit seiner Technik unterstützt, sondern manche Ideen, wie z.B. den Drohnenflug über den Wald, aktiv initiiert hat. 

Als technische Arbeitsmittel wurden verwendet:

  • Iphone (Fotos, Audioaufnahmen im Wald)

  • Ipad Pro (App Thinglink, App Garageband zur Audioaufnahme mit USB-Mikrofon, App Pixomatic zur Bildbearbeitung, App Entdecke den Wald)

  • Giroptic Kugelkopfkamera für Iphone

  • Stativ mit Halterung für Smartphone

  • Bluetooth Fernauslöser für IOS/ Android

  • Office 365: Onedrive für den Datenaustausch zwischen IOS und Win

  • DJI Drohne

 
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